Ballade vom Arsch der Welt
Text: Peter Volksdorf


Da wo ich wohne isses wie am Arsch der Welt.
Um endlich abzuhaun´ spar´ ich mein Geld.
Dann hab ich sie gesehn´ - mein Herz flog aus der Brust.
Sie wird mein Untergang - ich hab´s gewußt.

Ich bin ein zäher Hund, werd´ nicht so leicht geknackt.
Sie lächelt nur, schon hat sie mich gepackt,
wo ich empfindlich bin und jeder Widerstand
wird butterweich und schmilzt in ihrer Hand.

Ich gab ihr alles und hab´s gern geglaubt,
daß sie mich aus der Wüste holt.
Mein Hunger hat mir wohl den Rest Verstand geraubt.
Wer mit dem Feuer spielt wird schnell verkohlt.

Sie war der Wasserfall in meinem trock´nen Tal,
schon ein Tag ohne sie ist Höllenqual.
Dass sie ging schmerzt wie ein Faustschlag ins Gemächt.
Jetzt hab´ ich gar nix mehr und das ist Pech.

Werd´ wohl hier auf ewig bleiben,
in diesem Kaff am Arsch der Welt.
Jetzt weiß ich wenigstens, wovon ich träumen kann.
Und Träume sind doch das, was wirklich zählt.
Und Träume sind doch das was wirklich zählt.
Was wirklich zählt